Erster Frankreichaustausch der IGS Volkmarode und der Champagne

Dieser Schüleraustausch ist eine Premiere. 16 Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Jahrgangs der IGS Volkmarode verbrachten eine Woche bei ihren Austauschpartnern vom Lycée François 1er in Vitry-le-François. Begleitet wurde die Gruppe von Französischlehrer Ludwig Resch und Sozialpädagogin Ulrike Jacob-Praël. Das bisherige Austauschprogramm mit der Partnerschule in Evreux konnte in diesem Schuljahr von französischer Seite nicht durchgeführt werden. Als dies bekannt wurde, bemühte sich Resch um eine Alternative und konnte durch persönliche Kontakte die Schule in der Champagne für den Austausch gewinnen.

 

Es war für alle Beteiligten eine erfahrungsreiche Zeit mit vielen neuen kulturellen Eindrücken, so z.B. dass das Frühstück der Franzosen doch sehr klein ausfällt. Auch die praktische Anwendung der französischen Sprache, die im Unterricht in diesem Umfang oft nicht möglich ist, war fester Bestandteil des einwöchigen Aufenthalts. Neben einer Stadtrallye in der Kleinstadt Vitry-le-François standen u.a. Ausflüge in die Champagnermetropole Reims mit seiner ehrwürdigen Kathedrale und in die Hauptstadt Paris auf dem Programm. Besonders die Besichtigung des Champagnerkellers des bekannten Weingutes Pommery beeindruckte die Schüler und Schülerinnen. Tief im Kalkstein lagern dort 30 Meter unter der Erde auf einer Länge von ca. 18 km etwa 3,5 Millionen Flaschen Champagner.

 

Aus erster Hand erfuhren die Schüler die Einschränkungen, die der herrschende Ausnahmezustand in Frankreich mit sich bringt. Da der Parisbesuch zwischen den beiden Präsidentenwahlgängen gemeinsam mit den französischen Schülern stattfand, mussten strenge Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. So durften touristische Highlights wie der Eiffelturm oder der Louvre nur auf der Stadtrundfahrt aus dem Bus bestaunt werden. Dafür schien die Sonne, als die Schülergruppe das Boot für die Seinerundfahrt bestieg. Das lange Wochenende über den 1. Mai bot dann ausreichend Raum für weitere individuelle Aktivitäten in den Gastfamilien. Es wurde viel gelacht, nicht zuletzt auch mal über das ein oder andere Missverständnis, das die unterschiedlichen Sprachen so mit sich bringen.
Frau Jacob-Praël und Herr Resch ziehen insgesamt ein positives Fazit der Fahrt und sind bestrebt, diese Begegnung auch in Zukunft anbieten zu können. Auch die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt von dem Aufenthalt und erkundigten sich sogleich auf der Rückfahrt bei ihrem Französischlehrer: „Können wir nächstes Jahr wieder hier hin fahren?“

Bereits Anfang März konnten die IGS-Schülerinnen und Schüler ihre französischen Gäste in Braunschweig für eine Woche begrüßen. Neben der Löwenstadt durften die Franzosen auch die Harzstädte Goslar und Bad Harzburg sowie die Bundeshauptstadt Berlin besichtigen.

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